Werbung zielt seit jeher darauf ab, Aufmerksamkeit zu erregen, doch manchmal gehen Werbespots über ihren ursprünglichen Zweck hinaus und werden zu kulturellen Phänomenen. Im digitalen Zeitalter haben manche Werbespots nicht wegen ihrer Produkte, sondern wegen ihres Humors, ihrer Absurdität oder ihrer einprägsamen Slogans virale Erfolge erzielt. Diese Werbespots entwickeln sich zu Memes, die unzählige Male neu kombiniert und auf Plattformen wie YouTube, TikTok und Twitter geteilt werden.
Dieser Artikel untersucht fünf Werbespots, die zu Memes wurden, warum sie beim Publikum Anklang fanden und welche Lehren moderne Marketingfachleute daraus ziehen können.
🖼️ 1. Budweiser „Was geht ab?“ (1999)
- Der Werbespot : Eine Gruppe von Freunden, die den Anruf mit einem übertriebenen „Was geht?“ entgegennehmen.
- Warum es viral ging : Der Slogan war einfach, witzig und leicht zu wiederholen. Er verbreitete sich organisch unter jungen Zielgruppen.
- Meme-Leben : Parodiert in Filmen, Fernsehsendungen und unzähligen Internet-Remixen. Während der Pandemie als „Kümmere dich um deine Freunde“-Meme wiederbelebt.
- Auswirkungen : Budweiser wurde auch Jahre nach der Ausstrahlung des Werbespots mit Humor und kultureller Relevanz in Verbindung gebracht.
🖼️ 2. Kazoo Kid – „Du spielst Kazoo!“ (1980er Jahre)
- Die Werbung : Ein Werbespot für Kinderspielzeug, in dem ein Junge begeistert Kazoo spielt.
- Warum es viral ging : Unbeholfenes Schauspiel und übertriebener Enthusiasmus machten es unfreiwillig komisch.
- Meme Life : In den 2010er Jahren wiederentdeckt, zu surrealen Edits und ironischen YouTube-Videos neu gemischt.
- Wirkung : Wurde zu einem Symbol für absurden Internethumor und zeigt, wie vergessene Werbeanzeigen online neues Leben finden können.
🖼️ 3. Tim & Eric „It's Free Real Estate“ (2009)
- Der Werbespot : Ein surrealer, sketchartiger Werbespot mit todernster Miene, in dem der Satz „Es ist kostenloses Bauland“ vorgetragen wird.
- Warum es viral ging : Die Absurdität und Einfachheit des Satzes machten ihn universell anwendbar.
- Meme Life : Wird als Pointe für alles Kostenlose verwendet und taucht in Videospielen, Politik und Alltagswitzen auf.
- Wirkung : Es wurde gezeigt, wie kurze, prägnante Zeilen Meme-Unsterblichkeit erlangen können.
🖼️ 4. Life Alert – „Ich bin gefallen und kann nicht aufstehen!“ (1987)
- Die Anzeige : Ein medizinischer Notruf-Werbespot, in dem eine ältere Frau um Hilfe ruft.
- Warum es viral ging : Die dramatische Aussage wirkte unbeabsichtigt komisch, insbesondere wenn man sie aus dem Kontext reißt.
- Meme Life : Wird online ironisch verwendet, um Hilflosigkeit in Alltagssituationen auszudrücken.
- Wirkung : Obwohl die Werbung verspottet wurde, schärfte sie das Bewusstsein für medizinische Notrufgeräte und zeigte damit die zweischneidige Wirkung des Meme-Ruhms auf.
🖼️ 5. Wendy's „Wo ist das Fleisch?“ (1984)
- Die Werbung : Ein humorvoller Seitenhieb auf die kleinen Burger-Patties der Konkurrenz.
- Warum es viral ging : Der Satz „Wo ist das Fleisch?“ wurde zur Kurzformel für die Infragestellung des Inhalts.
- Meme-Leben : Wird in Politik, Popkultur und alltäglichen Gesprächen erwähnt.
- Wirkung : Festigte Wendy's als Marke mit Humor und kultureller Schärfe.
📊 Warum diese Werbespots zu Memes wurden
| Schlagwörter | Leicht zu wiederholen, verbreitet sich schnell („Was geht ab?“, „Wo ist das Fleisch?“). |
| Absurdität/Unbeholfenheit | Die seltsame Darbietung machte sie außerhalb des Kontextes lustig (Kazoo Kid, Life Alert). |
| Nachvollziehbarkeit | Sprüche, die auf Alltagssituationen angewendet werden („Ich bin gestürzt…“, „Das ist kostenloses Grundstück“). |
| Remix-Potenzial | Kurze, knackige Clips, perfekt für GIFs, TikToks und YouTube-Bearbeitungen. |
🔑 Experteneinblicke
- Stärken : Memes verlängern die Lebensdauer von Werbespots weit über deren ursprünglichen Ausstrahlungstermin hinaus.
- Risiken : Marken verlieren die Kontrolle über die Erzählung, sobald Werbung zu Memes wird.
- Chancen : Virale Berühmtheit kann die Relevanz einer Marke Jahrzehnte später wiederbeleben.
⚠️ Risiken & Abwägungen
- Kontrollverlust : Sobald ein Werbespot zum Meme wird, hat die Marke keine Kontrolle mehr darüber, wie er verwendet wird.
- Spott vs. Marketing : Viraler Ruhm kann das Produkt selbst in den Schatten stellen.
- Langlebigkeit : Memes können die Markenbekanntheit Jahre später wiederbeleben, aber nicht immer im beabsichtigten Ton.
Erweiterte Analyse: Historische Abstammung
- 1980er Jahre : Wendy's und Life Alert zeigten, wie einprägsame Slogans die Kultur dominieren können.
- 1990er Jahre : Budweisers „Whassup?“ bewies, dass sich Humor global verbreiten kann.
- 2000er Jahre : Tim & Eric demonstrierten das Meme-Potenzial surrealer Komödie.
- 2010er–2020er Jahre : Wiederentdeckte Werbespots wie Kazoo Kid zeigten die Macht des Internets, vergessene Inhalte wiederzubeleben.
- 2026 : Marken gestalten ihre Anzeigen heute bewusst mit „Meme-Potenzial“, Authentizität bleibt aber weiterhin der Schlüssel.
📈 Verbraucherempfang
- Social-Media-Hype : Diese Anzeigen sind besonders auf Plattformen beliebt, auf denen kurze Clips dominieren.
- Lobende Kritiken : Marketinganalysten heben sie als Fallbeispiele für Viralität hervor.
- Auswirkungen auf den Umsatz : Einige Marken profitierten direkt (Budweiser, Wendy's), während andere trotz Spott an Bekanntheit gewannen (Life Alert).
- Kultureller Dialog : Diese Werbespots sind auch Jahrzehnte später noch Teil der Internetkultur.
✅ Fazit
Diese fünf Werbespots zeigen, dass virale Verbreitung oft eher durch Humor, Absurdität oder einprägsame Slogans als durch ausgefeilte Marketingstrategien entsteht. Im Jahr 2026 versuchen Marken sogar, „Meme-Potenzial“ zu erzeugen, doch die bekanntesten Beispiele – wie „Whassup?“ oder „It's Free Real Estate“ – beweisen, dass Authentizität und Spontaneität oft den Ausschlag geben.
🎥 Schau dir die Werbespots auf YouTube an
Budweiser „Was geht ab?“ (1999):
Kazoo Kid – „Du spielst Kazoo!“ (1980er):
Tim & Eric „Es ist kostenloses Immobilien“ (2009)
Life Alert – „Ich bin gestürzt und kann nicht aufstehen!“ (1987):
Wendy's „Wo ist das Fleisch?“ (1984):
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